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Skiweekend Mürren 2023

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Skiweekend Mürren 2023

Als Verlierer des Klämmerli-Spiels steht es mir zu, euch vom diesjährigen Skiweekend in Mürren zu berichten. Bereits vermehrt kam es im Zusammenhang mit der Anreise in ein Trainings- oder Skiweekend des TVH zu ersten amüsanten Ereignissen. So enttäuschte auch dieser Samstag Morgen nicht. Auf dem Parkplatz der Stechelberg-Bahn verbreitete sich das Gerücht, dass einige Teilnehmer (Namen dem Autor bekannt) die falsche Bergbahn ansteuerten. Nach der Devise «Alle Wege führen nach Mürren», fanden auch diese beiden Turner/Innen, worunter sich erstaunlicherweise auch ein Teil des Organisationskomitees des Skiweekends befand, in die Unterkunft. Man munkelte im Nachhinein, dass Ursache für das Missverständis, das intensive Singen des Fahrers sowie die gänzliche Abgelenktheit der Beifahrerin sein musste.

Die Unterkunft, im Rahmen des Skiweekends sehr nobel, in Zweier- und Dreier-Zimmer wurde in Richtung eines Prachttages verlassen. Die Sonne schien in bester Manier, der Himmel präsentierte sich ungetrübt und zugegebenermassen, der Schnee floss teilweise etwas mehr, als dass er gefroren war. Die Gruppe entzweite sich mit zunehmendem Tagesverlauf. Während die einen in den Genuss der Vorzüge der Ausschänke mit wunderbarem Panorama kamen, übten sich andere im freien Fahren, im Parallelschwung, in akrobatischen Kombinationen oder anderweitigen Verrücktheiten. Und ja, auch der ein oder die andere legte sich gelegentlich in den Schnee; unter uns: Die einen mehr als die anderen.
Die beiden Organisatorinnen verschafften unserer Gruppe von 24 Turner/Innen einen begehrten Tisch im Drehrestaurant auf dem Schilthorn. In den Räumlichkeiten, in welchen einst auch James Bond dinierte, genossen wir unser Mittagessen und so wie bekannt wurde, dass diese im à discrétion inkludiert waren, auch das ein oder andere Cüpli.
Der Abend wurde im Restaurant Blumental bei gutem Ambiente eingeläutet. Direkt unterhalb befand sich der «Bliemli Chäller», einer der heissen Schuppen in Mürren, wohin es die meisten mit fortgeschrittener Stunde zog. Die Kombination aus Dancefloor-Beleuchtung im Stile der 80er Jahre und die gewünschten Musikhits spornte zu Höchstleistungen auf der Tanzfläche an. Zum Morgen hin verabschiedete sich der Dorf-DJ, worauf die Verantwortung nahtlos vom TVH übernommen wurde. Dieser Umstand lüpfte der diensthabenden Bardame den Deckel, worauf sie wortwörtlich den Stecker zog und so klar machte: «Göht jez hei!»
Das Sonntag-Programm gestaltete sich jeder und jede nach eigenem Gutdünken, meist verhältnismässig zur Leistungsbereitschaft am vorigen Abend. Somit kamen alle auf ihre Kosten. Das meteorologische Wohlwollen war mit uns, was wir spätestens wahrnahmen, als wir in strömendem Regen zurück in Richtung Hubersdorf fuhren.

Patrick Kobler, hatte zum Ski-Tagesende das Klämmerli an seiner Jacke und bemerkte es nicht.

 

Weitere Berichte und Bilder findest du in den neuen TurnerNews Ausgabe 1/2023.